Börse
- August 26, 2011
Börslicher Handel vs. Außerbörslicher Handel
Wertpapiertransaktionen können entweder über Börse abgewickelt werden oder mit einem Handelspartner im außerbörslichen Direkthandel. Handelspartner sind die großen Investmentbanken, die häufig auch als Emittenten von Zertifikaten, Optionsscheinen und anderen Derivaten auftreten.
Während der börsliche Handel durch seine Liquidität und Transparenz überzeugt, gibt es auch für den außerbörslichen Direkthandel eine Reihe von Argumenten: zum einen sind die Ordergebühren niedriger als im börslichen Handel, weil es z.B. keine fremde Gebühren wie Maklercourtage o.ä. gibt. Zudem führen die meisten Handelspartner gemeinsam mit Onlinebrokern FreeTrade- oder FreeBuy-Aktionen durch, so dass hier noch mal gespart werden kann. Aber nicht nur die niedrigen Gebühren reizen, ein weiterer Vorteil sind die längeren Handelszeiten, meist vorbörslich von 8:00 Uhr bis nachbörslich um 22:00 Uhr. So kann auch noch auf Ereignisse nach Börsenschluss reagiert werden. Ein Nachteil ist die nicht vorhandene Regulierung und die geringe Transparenz der Preisfeststellungen z.B. weil die Einsicht eines Orderbuches nicht möglich ist. Die Preise sollten also immer mit den Preisfeststellungen der Börsen verglichen werden.
Gehandelt werden überwiegend Derivate, wie Zertifikate und Optionsscheine, aber auch Aktien.
Wer sich für den außerbörslichen Handel interessiert, sollte einen Onlinebroker Vergleich vornehmen, um den richtigen Broker zu identifizieren. Denn nicht alle Onlinebroker bieten die gleiche Anzahl an Handelspartnern an. Neben der verfügbaren Anzahl sollten die Orderkosten und auch die speziellen Aktionen der Onlinebroker in diesem Bereich verglichen werden.
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