Girokonto

Ein Leben ohne Girokonto ist für die meisten von uns heute eigentlich unvorstellbar. Wo liegt aber eigentlich der Ursprung dieses Girokontos und wozu nutzt es uns eigentlich?

Der Name ist abgeleitet vom italienischen Wort „giro“, das viele sicherlich z. B. vom „Giro d`Italia“ kennen, einem Radrennen. Wenn man dies weiterspinnt, ist der Wortsinn auch gleich erkennbar; es bedeutet nämlich so viel wie Kreislauf. Der Begriff passt letztlich auch zum Girokonto, denn dort kreist das Geld umher, bzw. ist das eigene Girokonto ein Teil des großen, immerwährenden Geldkreislaufes.

Die ersten Vorläufer des Girokontos gab es bereits vor knapp 1.000 Jahren, die ersten bargeldlosen Zahlungen sind aus dem 14. Jahrhundert überliefert.

Heutzutage hat fast jeder Bundesbürger ein eigenes Girokonto, da es die Vorraussetzung ist für die wichtigsten Zahlungen in unserem Alltag ist, z. B. für die Überweisung von Lohn- und Gehalt vom Arbeitgeben oder für die Bezahlung von Miete, Kreditraten und Versicherungen oder die Überweisung von Rechnungen.

Einkäufe in Geschäften mit den für das Konto ausgegebenen EC- oder Kreditkarten sind ebenso alltäglich geworden, wie Abhebungen am Geldautomaten mit den Karten oder der persönliche Gang zur Kasse in der Bank.

Girokonten werden heutzutage von einer Vielzahl von verschiedenen Banken und Sparkassen angeboten, in allen möglichen Varianten, z. b. spezielle Girokonten für Schüler und Girokonten für Studenten, die oftmals auch kostenlos sind, oder Konten die nach den Buchungsposten gestaffelt und günstiger sind, desto weniger Posten pro Monat verbucht werden.

Stark auf dem Vormarsch sind Girokonten bei Internetbanken, da diese meist im Gegensatz zu Filialbanken, dort wo man eine persönliche Beratung vor Ort erhält, keine oder nur sehr geringe Gebühren verlangen.
Vor Erhalt des Girokontos muss sich der Kunde einer Schufa-Überprüfung unterziehen, im schlimmsten Fall, also bei einer Negativauskunft, kann ihm das Girokonto verweigert werden. Abschließend muss beim Kreditinstitut eine Unterschriftenprobe hinterlegt werden, um einem Missbrauch vorzubeugen.