Griechenland im Schuldensumpf – Wirtschaftskrise und drohender Staatsbankrott

Eines der beliebtesten Urlaubsdestinationen hat in den letzten beiden Jahren einen unvorhersehbaren Wandel durchlebt. Seit 2010 erlebt Griechenland eine dramatische Verschuldung deren Folgen nicht nur im Land selbst, sondern auch in der gesamten Euro-Zone und an den Finanzmärkten deutlich zu spüren sind.

Entstehung und Hilfemaßnahmen im Bezug auf die Krise in Griechenland

Die Verschuldung Griechenlands begann sicherlich nicht erst im Jahr 2010, in dem sie von der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wurde. Eine derartige Staatsschulden- und Haushaltskrise kann nur durch jahrzehntelanges Falschhandeln und Vertuschen so lange unter den Teppich gekehrt werden. Falsche Meldungen und Darstellungen der griechischen Regierungen sowie die Verschleierung der Wirtschaftsdaten haben ihre Auswirkungen jetzt deutlich gemacht und kennen keine Gnade. Die Europäische Union, aber auch der gesamte Euroraum wurde dadurch in einen Teufelskreis der Banken- und Staatsschuldenkrisen befördert und wird jetzt zur Kasse gebeten. Um aus diesem Teufelskreis wieder auszubrechen und Griechenland zu einer neuen finanziellen Stabilität zu verhelfen, wurden in den letzten Monaten unzählige Maßnahmen ergriffen – sowohl von Seite der EU und des IWFs, als auch von der griechischen Regierung.

Das erste Sparpaket wurde im März 2010 von der griechischen Regierung festgelegt. Nur zwei Monate später einigte sich die griechische Regierung zu einem zweiten Sparpaket. Es wurden unzählige Maßnahmen zur Einsparung von Kosten in Griechenland festgelegt. Diese betrafen vor allem das Thema Beamtengehälter, Steuerbefreiungen und die Verwaltung. Im Juni und September 2011 erfolgten weitere Sparpläne. Nachdem die Maßnahmen Griechenlands nur wenig Wirkung zeigten, konnten auch die EU und der IWF nicht länger zusehen. Das erste Rettungspaket wurde im April 2010 nach Griechenland geschickt. Ein Zweites folgte etwa drei Monate später. Leider haben auch diese Maßnahmen bisher nicht besonders viel Wirkung gezeigt und Griechenland steht weiterhin auf der Kippe. Wer nähere Informationen zum Thema Finanzen weltweit, aber auch Informationen für die Verbesserung der eigenen finanziellen Situation erhalten will, erfährt auf http://www.umschuldungskredit.org/ zahlreiche hilfreiche Tipps rund um das Thema Umschuldung und Anschlussfinanzierung.

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