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Februar 20, 2009
Saab stellt Insolvenzantrag
Der schwedische Autohersteller Saab hat Insolvenz angemeldet. Die wilden Spekulationen um die Zukunft der angeschlagenen General-Motors-Tochter (GM) sind damit vorerst beantwortet. “Wir haben alle möglichen Optionen überprüft und werden das weiterhin tun, um die Finanzierung sicherzustellen oder Saab zu verkaufen. Wir haben beschlossen, dass eine Reorganisation der beste Weg ist, um eine wirklich unabhängige Einheit zu schaffen, die attraktiv ist für Investoren”, erklärt Saab-Direktor Jan-Ake Jonsson. Medienberichten nach ist der Gläubigerschutz zur Reorganisation angemeldet worden, wonach Saab vorerst unabhängig werden soll. Demzufolge sei derzeit geplant, die Produktion bei Saab weiterlaufen zu lassen. weiterlesen »
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Januar 23, 2009
Qimonda jetzt doch Pleite
Der Chiphersteller Qimonda meldetet heute per Eilantrag Insolvenz beim Amtsgericht in München an. Auch die Millionen schweren Rettungspakete konnten die Infineon Tochter nicht vor dem aus retten.
Der Freistaat Sachsen, Infineon und ein portugiesisches Kreditinstitut wollten Qimonda im Dezember 2008 insgesamt 325 Millionen Euro zur Verfügung stellen. 150 Millionen Euro sollten aus dem sächsischen Steuertopf an die Infineon-Tochter fließen und weitere 100 Millionen Euro aus Portugal kommen.
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Januar 14, 2009
Automobilzulieferer Getrag will Hunderte entlassen
Der im Zuge der Wirtschaftskrise schwer angeschlagene deutsche Automobilzulieferer Getrag will den Standort in Ludwigsburg schließen und sich dort von insgesamt 380 Mitarbeitern trennen. Um die Werksschließung doch noch abzuwenden, fanden gestern, Dienstag, zwar erste Verhandlungen zwischen dem Unternehmen und der Gewerkschaft statt, doch wurden diese ergebnislos beendet. “Das Getrag-Management rückt von seinen Plänen keinen Millimeter ab. Das von uns vorgeschlagene Restrukturierungskonzept liegt bereits seit Dezember 2008 auf dem Tisch. Verhält sich die Getrag-Geschäftsführung weiter uneinsichtig, sehe ich eine einvernehmliche Verhandlungsbasis schwinden”, so Kai Bliesener, Sprecher der IG-Metall-Bezirksleitung Baden-Württemberg. weiterlesen »
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November 10, 2008
Versicherer ächzen unter Finanzlasten
Die weltweite Finanzmisere hat die Versicherungsbranche endgültig erfasst, wie am Beispiel der Allianz oder der Münchener Rück deutlich wird. Nachdem die Rettungsmaßnahmen für den weltgrößten Versicherer American International Group (AIG) mittlerweile auf eine Summe von 150 Mrd. Dollar ausgeweitet wurden, erwägt die US-Regierung nun auch einen Direkteinstieg bei dem taumelnden Konzern. Die Fast-Pleite der AIG schlägt hohe Wellen und hinterlässt auch bei dem größten europäischen Versicherer Allianz tiefe Spuren. Während sich der Rückversicherer Münchener Rück nach einem dramatischen Gewinneinbruch gerade noch in den schwarzen Zahlen halten kann, stürzt die Allianz in eine Mrd.-tiefe Verlustzone. weiterlesen »
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November 6, 2008
Cisco schockt Technologiebranche mit Gewinnwarnung
Der weltgrößte US-amerikanische Netzwerkausrüster Cisco schockt die Technologiebranche mit einer Gewinnwarnung. Wie das Unternehmen in der Nacht auf heute, Donnerstag, bekannt gab, warnte das Management nach Börsenschluss davor, dass die Erlöse im laufenden zweiten Geschäftsquartal um fünf bis zehn Prozent zurückgehen werden und die Finanzkrise immer stärker ihre Schleifspuren in der US-Realwirtschaft hinterlässt. Cisco-Chef John Chambers verwies unterdessen auf den Ernst der Lage: “Wir müssen jetzt frühzeitig die Maßnahmen ergreifen und zeitgleich nicht den langfristigen Blick auf unsere Ziele verlieren”, zitiert das Wall Street Journal den Unternehmenslenker. Vor allem die schwache Nachfrage nach Hightech-Produkten macht dem Unternehmen derzeit schwer zu schaffen. An der Long-Term-Wachstumsprognose Ciscos von zwölf bis 17 Prozent bis 2013 hält Chambers aber fest. weiterlesen »
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November 5, 2008
Leoni streicht Prognosen - Gewinnwarnung
Der Bordnetzspezialist Leoni muss wegen des Produktionsrückgangs in der Automobilindustrie seine Jahresprognose ein weiteres Mal herunterfahren. Wie Leoni heute, Mittwoch, bekannt gab, werde das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für 2008 nur mehr bei rund 95 Mio. Euro liegen. Erst vor knapp einem Monat hatte Leoni vor einem schwächeren vierten Quartal gewarnt und seine Jahresziele von 140 auf 110 bis 120 Mio. Euro (EBIT) zurückgeschraubt. Bei der ersten Gewinnwarnung wurde mit weiteren Einbrüchen gerechnet. “Alle Zulieferer leiden sehr unter der nachlassenden Nachfrage und wir erwarten weitere Gewinnwarnungen. Bei den Auftragsfertigern wird Magna als Gewinner hervorgehen”, so Heiko Möhringer, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg, gegenüber pressetext. Die Leoni-Aktie notiert bei Redaktionsschluss (11:40 Uhr) mit 15,72 Prozent im Minus bei 10,30 Euro. weiterlesen »
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Oktober 29, 2008
Finanzkrise setzt Sony und Toshiba massiv zu
Die Finanzturbulenzen der vergangenen Monate machen sich in der Realwirtschaft bei den japanischen Elektronikherstellern Sony und Toshiba bemerkbar. Wie Sony in der Nacht auf heute, Mittwoch, bekannt gab, erlitt man im zweiten Quartal einen Ergebniseinbruch von 90 Prozent. Somit fiel auch das operative Ergebnis auf nur 11,05 Mrd. Yen (rund 89 Mio. Euro). Im Vorjahr erwirtschaftete das Unternehmen hingegen 111,63 Mrd. Yen. Wenig besser fallen die Geschäftszahlen des PC-Herstellers Toshiba aus. Wie der Konzern nach Börsenschluss mitteilte, beläuft sich der Nettoverlust zwischen April und September auf 40,28 Mrd. Yen. Noch vor einem Jahr konnten die Japaner ihren Anlegern einen Gewinn von 45,49 Mrd. Yen präsentieren. Von der Krise beeinflusst, sank der Umsatz Sonys um ein halbes Prozent, bei Toshiba müssen sogar umsatzbezogene Einbußen von 5,3 Prozent verkraftet werden. weiterlesen »




