Schweizer Kredit

Schweizer Kredit – Was ist das?

Der Schweizer Kredit wird ausschließlich von Schweizer Banken an deutsche Bundesbürger über deutsche Kreditvermittler vergeben.

Er ist nicht zu verwechseln mit Kreditangeboten ohne Schufaauskunft, die auch von deutschen Geldgebern erfolgen. Bei einem Schweizer Kredit wird zwar ebenfalls auf eine Prüfung eventueller Schufaeinträge verzichtet aber nicht auf die Bonitätsprüfung. So muss der Antragsteller gewisse Voraussetzungen erfüllen um kreditwürdig zu sein.

Der Schweizer Kredit wird auch Sofort- oder Kleinkredit genannt, weil seine Darlehenshöhe auf 3500 Euro beschränkt ist, dafür aber die Auszahlung innerhalb von 2 bis 10 Tagen erfolgt.

Sinnvoll ist diese Kreditvariante dann, wenn man kurzfristig Geld braucht um einen Engpass zu überwinden aber dadurch nicht gleich negativ bei der Schufa erfasst werden möchte. So werden eventuelle Finanzierungen, die sich in naher Zukunft befinden, nicht durch diesen Kredit beeinflusst.

Die Gefahren eines Schweizer Kredites liegen darin, dass durch Außerachtlassung der Schufa ein erhöhtes Risiko der Überschuldung besteht. So ist die Schufa nicht nur Ansprechpartner für die Bank sondern auch Warninstrument für Kreditkunden, um nicht den Überblick über zu zahlende Schulden zu verlieren und dadurch in den Bankrott zu geraten.

Ein Schweizer Kredit ist zudem oft sehr viel teurer als ein normaler Kredit, da das erhöhte Risiko in Zinsaufschlägen resultieren.

Welche Voraussetzung müssen erfüllt sein, um diesen bewilligt zu bekommen?

Auch wenn der Schweizer Kredit einfach und schnell zu realisieren ist, müssen hier bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. So bekommen nur deutsche Staatsbürger, die zu dem Personenkreis der Arbeitnehmer, Beamten oder Soldaten gehören, diesen bewilligt. Der Antragsteller muss zudem volljährig sein, darf aber nicht das 58 Lebensjahr bzw., in den neuen Bundesländern, das 55. Lebensjahr überschreiten. Ein junger Mann unter 23 Jahren muss außerdem nachweisen, dass er keinen Wehrdienst mehr abzuleisten hat. Ein festes Arbeitsverhältnis und ein Nettoeinkommen von mehr als 1070 Euro (Alleinstehende) bzw. 2350 Euro (Personen mit bis zu vier unterhaltsberechtigten Angehörigen) sind weitere Voraussetzungen für die Bewilligung. Als Sicherheit wird meist eine Gehaltsabtretung vom Kreditnehmer verlangt. Des Weiteren darf gegen den Antragsteller keine laufende Pfändung bestehen oder dieser sich in einer privaten Insolvenz befinden. Falls bereits eine Schuldvereinbarung mit einer Schweizer Bank besteht, darf diese einen Betrag von 600 Euro nicht übersteigen.

Wer bekommt ihn nicht?

Keinen Schweizer Kredit bekommen Personen, die …

  • selbständig

  • freiberuflich

  • arbeitslos

  • sich in der Ausbildung befinden

  • Hausfrau

  • Rentner

  • Student sind

  • nicht der deutschen Staatsbürgerschaft angehören

  • mehr als vier unterhaltsberechtigte Angehörige zu versorgen haben

Vorsicht bei der Wahl des Kreditvermittlers!

Unter den Kreditvermittlern befinden sich leider auch viele schwarze Schafe, deswegen ist bei der Antragstellung Vorsicht geboten.

Unseriöse Kreditvermittler erkennt man daran, dass sie:

  • auch Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern schufafreie Kredite versprechen

  • eine Darlehenssumme von mehr als 3500 Euro offerieren

  • keine Visitenkarte hinterlegen

  • 0900 oder 0190 Telefonnummern verwenden

  • die Kreditvergabe vom Abschluss einer Versicherungspolice abhängig machen

  • die Kreditunterlagen nur per Nachnahme zusenden

  • Vorkosten berechnen

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