Jobabbau im Bankenviertel geht weiter

Die Finanzmetropole Frankfurt ist in der Krise mit einigen Schrammen davongekommen. Zwar schreibt der Großteil der dort beheimateten Banken wieder schwarze Zahlen, in den Personalabteilungen der deutschen Institute stehen die Zeichen jedoch nach wie vor auf Rot. Anders als bei ausländischen in Frankfurt vertretenen Häusern herrschen bei Inlandsbanken noch immer personelle Überkapazitäten, wie die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) feststellt. Über 3.000 Stellen stehen daher vor der Kürzung. weiterlesen »

Banken immer strenger bei Kreditvergaben

Eine unbeglichene Kreditkarten-Rechnung hätte früher kaum dazu geführt, dass jemand keine Hypothek aufnehmen durfte. Die Lage hat sich seit der Wirtschaftskrise jedoch deutlich geändert. Die wenigen Unternehmen, die in Großbritannien noch auf dem Markt sind, seien wählerisch wie nie. „Es gibt zu wenig Konkurrenz. Nur noch sechs ernstzunehmende Institute sind auf dem Markt und das hat Auswirkungen auf die Margen“, so Ray Boulger, Manager bei der Bank John Charcol, gegenüber dem britischen Guardian. Für die Kunden habe das mitunter große Nachteile. weiterlesen »

Banken haben aus Krise nichts gelernt

Die Banken haben offenbar keine Lehren aus der Finanzkrise gezogen. Zumindest beraten sie ihre Kunden nach wie vor auf „katastrophalem“ Niveau, kritisiert der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV). Dabei soll gerade die unzureichende Beratung für einen wesentlichen Anteil der Verluste verantwortlich sein, die die Verbraucher angesichts des Bankencrashs erlitten. An der Situation habe sich dennoch praktisch nichts geändert. Bei der Qualität der Bankberatung kommen die Verbraucherschützer zu einem „vernichtenden Ergebnis“, das den Häusern Fehlberatung und Realitätsverweigerung attestiert. Nach Angaben von Mitarbeitern werde die Krise intern nicht thematisiert. weiterlesen »

KfW hat 288 Mio. Euro in Island versenkt

Die im Staatsbesitz der Bundesrepublik befindliche KfW Bankengruppe sorgt nach der 320 Mio. Euro schweren Überweisungspanne an die insolvente Investmentbank Lehman Brothers für einen neuen Skandal. Wie die Rheinische Post schreibt, hat die Bank 288 Mio. Euro unter anderem in Wertpapiere bei der angeschlagenen und inzwischen verstaatlichten Kaupthing-Bank in Island veranlagt. Der Bericht beruft sich hierbei auf ein internes Schreiben des Bundesfinanzministeriums an die FDP-Bundestagsfraktion. „Man muss sich ernsthaft fragen, ob die Verwaltungsgremien der Bank noch richtig funktionieren. Dennoch ist die KfW mit der Fehleinschätzung in Island nicht allein. Die Bayrische Landesbank ist weitaus schwerer betroffen“, so Wolfgang Gerke, Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums. weiterlesen »

Bankenkrise dauert noch drei Jahre

Die Krise an den Finanzmärkten wird länger anhalten als bislang weitgehend angenommen. Dabei sind es die Banken und andere Finanzdienstleister selbst, die in den kommenden drei Jahren von weiteren Turbulenzen ausgehen. Während bisherige Einschätzungen von einer Überwindung der Krise bereits Ende des kommenden Jahres ausgingen, können die weitreichenden Folgen auf die Finanzbranche bis zu drei Jahre andauern, folgt man einer Erhebung des Centers for Financial Studies (CFS) an der Goethe-Universität Frankfurt. Dass Prognosen häufig ein verfrühtes Ende der Konsequenzen aus dem US-Subprime-Dilemma vorhersehen, zeigt auch die Erfahrung aus den vergangenen eineinhalb Jahren. So hätte die Kreditkrise bereits Ende des Vorjahres beendet sein müssen, erreichte jedoch erst im Herbst 2008 ihren vorläufigen Höhepunkt und dauert weiterhin an. weiterlesen »