Auswirkungen der Finanzkrise auf geschlossene Fonds

Der aktuelle BeteiligungsReport, verfügbar unter www.beteiligungsreport.de, behandelt als Schwerpunkt die derzeitige internationale Finanzmarktkrise und beleuchtet die Auswirkungen auf geschlossene Fonds. Denn nun ist es wieder einmal soweit. Die Welt versinkt in Depression, Banken gehen Pleite, die Anleger haben Angst um ihr Geld. Und wie immer: In Deutschland fällt der Pessimismus ein bisschen stärker aus als anderswo. Zum Trost sei gesagt, wir erleben eine weitere Episode der üblichen Finanzrevolution. Die Gier der Spekulanten vermengt sich mit der Unfähigkeit von Finanzkontrolleuren und derjenigen Investoren, die auf das falsche Pferd gesetzt haben. Aber wer ist in diesem Spiel der Gute und wer der Böse? Antworten dazu im Profimagazin für geschlossene Fonds. weiterlesen »

Bankenkrise dauert noch drei Jahre

Die Krise an den Finanzmärkten wird länger anhalten als bislang weitgehend angenommen. Dabei sind es die Banken und andere Finanzdienstleister selbst, die in den kommenden drei Jahren von weiteren Turbulenzen ausgehen. Während bisherige Einschätzungen von einer Überwindung der Krise bereits Ende des kommenden Jahres ausgingen, können die weitreichenden Folgen auf die Finanzbranche bis zu drei Jahre andauern, folgt man einer Erhebung des Centers for Financial Studies (CFS) an der Goethe-Universität Frankfurt. Dass Prognosen häufig ein verfrühtes Ende der Konsequenzen aus dem US-Subprime-Dilemma vorhersehen, zeigt auch die Erfahrung aus den vergangenen eineinhalb Jahren. So hätte die Kreditkrise bereits Ende des Vorjahres beendet sein müssen, erreichte jedoch erst im Herbst 2008 ihren vorläufigen Höhepunkt und dauert weiterhin an. weiterlesen »

Verstaatlichung von Fannie Mae und Freddie Mac ohne Erfolg

Die Hypothekenzinssätze der mit staatlicher Hilfe vor dem Konkurs bewahrten US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac steigen weiter. Dies hat dazu geführt, dass die eigentlich beabsichtigte Entlastung privater Hypothekennehmer auf sich warten lässt. Mit der Verstaatlichung konnten beide Unternehmen zwar gerettet werden, die Kritik am Vorgehen der US-Behörden scheint angesichts der steigenden Kosten für Kreditnehmer jedoch nicht zu verstummen. Schließlich belastet die Verstaatlichung beider Konzerne die US-Steuerzahler mit bis zu 100 Mrd. Dollar. Wie das Wall Street Journal heute, Donnerstag, unter Berufung auf die für Hypothekenregulierung zuständige Federal Housing Finance Agency berichtet, sei es wegen der Verluste derzeit noch nicht möglich, reduzierte Hauskredite anzubieten. weiterlesen »

Finanzkrise setzt Sony und Toshiba massiv zu

Die Finanzturbulenzen der vergangenen Monate machen sich in der Realwirtschaft bei den japanischen Elektronikherstellern Sony und Toshiba bemerkbar. Wie Sony in der Nacht auf heute, Mittwoch, bekannt gab, erlitt man im zweiten Quartal einen Ergebniseinbruch von 90 Prozent. Somit fiel auch das operative Ergebnis auf nur 11,05 Mrd. Yen (rund 89 Mio. Euro). Im Vorjahr erwirtschaftete das Unternehmen hingegen 111,63 Mrd. Yen. Wenig besser fallen die Geschäftszahlen des PC-Herstellers Toshiba aus. Wie der Konzern nach Börsenschluss mitteilte, beläuft sich der Nettoverlust zwischen April und September auf 40,28 Mrd. Yen. Noch vor einem Jahr konnten die Japaner ihren Anlegern einen Gewinn von 45,49 Mrd. Yen präsentieren. Von der Krise beeinflusst, sank der Umsatz Sonys um ein halbes Prozent, bei Toshiba müssen sogar umsatzbezogene Einbußen von 5,3 Prozent verkraftet werden. weiterlesen »

Immobilienfonds knicken unter Krisenlast ein

Die Finanzkrise hat die offenen Immobilienfonds erfasst und verschiedene Gesellschaften dazu gezwungen, ihre Fonds zu schließen. Zwar erwiesen sich die Finanzprodukte bisher als Krisengewinner, deren Werte von günstigen Immobilienobjekten profitierten. Nun sind die Fonds jedoch mit hohen Mittelabflüssen konfrontiert. “Einige Vermögensverwalter und Dachfondsmanager haben Anteile an Immobilienfonds zurückgegeben. Für die Fonds ist aber ein gewisses Maß an Liquidität etwa zur Verwaltung notwendig”, erklärt Andreas Fink, Sprecher des Bundesverbands Investment und Asset Management. weiterlesen »

Finanzkrise drückt Postbank in Verlustzone

Die Deutsche Postbank ist in den Sog der Finanzkrise geraten und hat heute, Montag, unerwartet negative Quartalszahlen vorgelegt. Als Folge der internationalen Bankenkrise muss das Institut im dritten Quartal Verluste in Höhe von 449 Mio. Euro vor Steuern hinnehmen. Allein auf Engagements bei der unter Gläubigerschutz stehenden US-Investmentbank Lehman Brothers entfällt davon der Bärenanteil von 364 Mio. Euro. Damit rutscht die Postbank auch im Gesamtergebnis der ersten neun Monate in die Verlustzone. Das Institut reagiert mit einer Kapitalerhöhung um bis zu eine Mrd. Euro auf das negative Ergebnis und streicht die diesjährige Dividende. Auf Nachfrage von pressetext lehnt die Postbank eine Stellungnahme ab. weiterlesen »

Finanzkrise greift auf Devisen über

Nach den Mrd.-Verlusten bei Banken und Börsen hat die Finanzkrise in Devisen weltweit neue Opfer gefunden. Während eine panikartige Flucht in den Dollar und den japanischen Yen eingesetzt hat, geraten der Euro sowie besonders Währungen aus Schwellenländern zunehmend unter Druck. Seit mehreren Tagen verliert die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber der US-Währung deutlich an Wert. Wies der Euro im April dieses Jahres noch einen Höchststand von 1,60 Dollar auf, nähert er sich derzeit in Riesenschritten seinem Zweijahrestief von 1,26 Dollar. Zu Redaktionsschluss dieser Meldung (11:05 Uhr) weist der Euro mit minus 1,81 Prozent einen Wert von 1,28 Dollar auf. Angesichts der volkswirtschaftlichen Turbulenzen und der konjunkturellen Situation, in der sich die USA befinden, erscheint die Aufwertung des Dollars gegenüber anderen Währungen überraschend. So zeichnet sich in den Staaten ein düstereres Wirtschaftsszenario ab als etwa in Europa. weiterlesen »

5,4 Milliarden Euro für Bayern LB

Jetzt ist es offiziell, die Bayrische Landesbank ist die erste Bank in Deutschland die Hilfe vom Bund annimmt und das nicht wenig. Die Bayern LB möchte gern 5,4 Milliarden Euro aus dem Krisenfond des Bundes. weiterlesen »

Ergebnis der Meinungsumfrage

Satte 84 Prozent der Teilnehmer einer Blitzumfrage zur derzeitigen Finanzkrise geben den Banken die Schuld an der Situation auf den internationalen Finanzmärkten. Und fast zwei Drittel bezeichnen ihr Vertrauen in die Geldinstitute als “erschüttert”. Fast die Hälfte war persönlich betroffen und gab an, durch die Krise Geld verloren zu haben. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse der Umfrage der Marktforschungsplattform “BeteiligungsBarometer”, die im Internet unter beteiligungsreport.de durchgeführt wurde. weiterlesen »

Blitzumfrage zur Finanzkrise

Jetzt beschäftigt sich auch eine Marktforschungsplattform mit der aktuellen Finanzkrise. Beim Beteiligungsbarometer wurde eine Umfrage zur Finanzkrise online gestellt, in welcher die Nutzer zu einigen Fragen rund um das Thema Geld und Finanzen Stellung nehmen sollen.

Interessant ist hierbei sicher die Auswertung nach ein paar Tagen. Und dabei sicher die Frage, wie stark betrifft diese Krise auch den Otto-Normal-Verbraucher wie dich und mich.

Wir werden das für euch im Auge behalten.