Finanzkrise zwingt Hedge Fonds in die Knie

Die Hedge-Fonds-Industrie steckt in der schlimmsten Krise ihrer Geschichte. Wegen massiver Kursschwankungen der vergangenen Monate mussten bereits drei von vier Hedge Fonds ihren Anlegern Verluste bekannt geben. In diesen volatilen Zeiten nehmen die Schwierigkeiten aber nicht ab, sondern werden kontinuierlich größer. Als Beispiel für die anhaltenden Probleme der Branche ist der börsennotierte Hedge Fonds Man Group zu nennen. Der Fonds hat in den ersten sechs Monaten bis Ende September dieses Jahres aufgrund der Finanzkrise deutlich weniger verdient. Erst gestern, Donnerstag, brach das Papier des Hedge Fonds um 30 Prozent ein. Auch sank das verwaltete Vermögen stärker als noch vor wenigen Wochen angekündigt. Wie das Handelsblatt heute, Freitag, berichtet, sprach das Londoner Brokerhaus Exodus, von einem „schockierenden Ereignis“. Den Hedge-Fonds-Flaggschiffen stehen somit heikle Zeiten bevor. weiterlesen »

Cisco schockt Technologiebranche mit Gewinnwarnung

Der weltgrößte US-amerikanische Netzwerkausrüster Cisco schockt die Technologiebranche mit einer Gewinnwarnung. Wie das Unternehmen in der Nacht auf heute, Donnerstag, bekannt gab, warnte das Management nach Börsenschluss davor, dass die Erlöse im laufenden zweiten Geschäftsquartal um fünf bis zehn Prozent zurückgehen werden und die Finanzkrise immer stärker ihre Schleifspuren in der US-Realwirtschaft hinterlässt. Cisco-Chef John Chambers verwies unterdessen auf den Ernst der Lage: „Wir müssen jetzt frühzeitig die Maßnahmen ergreifen und zeitgleich nicht den langfristigen Blick auf unsere Ziele verlieren“, zitiert das Wall Street Journal den Unternehmenslenker. Vor allem die schwache Nachfrage nach Hightech-Produkten macht dem Unternehmen derzeit schwer zu schaffen. An der Long-Term-Wachstumsprognose Ciscos von zwölf bis 17 Prozent bis 2013 hält Chambers aber fest. weiterlesen »

KfW hat 288 Mio. Euro in Island versenkt

Die im Staatsbesitz der Bundesrepublik befindliche KfW Bankengruppe sorgt nach der 320 Mio. Euro schweren Überweisungspanne an die insolvente Investmentbank Lehman Brothers für einen neuen Skandal. Wie die Rheinische Post schreibt, hat die Bank 288 Mio. Euro unter anderem in Wertpapiere bei der angeschlagenen und inzwischen verstaatlichten Kaupthing-Bank in Island veranlagt. Der Bericht beruft sich hierbei auf ein internes Schreiben des Bundesfinanzministeriums an die FDP-Bundestagsfraktion. „Man muss sich ernsthaft fragen, ob die Verwaltungsgremien der Bank noch richtig funktionieren. Dennoch ist die KfW mit der Fehleinschätzung in Island nicht allein. Die Bayrische Landesbank ist weitaus schwerer betroffen“, so Wolfgang Gerke, Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums. weiterlesen »

Auswirkungen der Finanzkrise auf geschlossene Fonds

Der aktuelle BeteiligungsReport, verfügbar unter www.beteiligungsreport.de, behandelt als Schwerpunkt die derzeitige internationale Finanzmarktkrise und beleuchtet die Auswirkungen auf geschlossene Fonds. Denn nun ist es wieder einmal soweit. Die Welt versinkt in Depression, Banken gehen Pleite, die Anleger haben Angst um ihr Geld. Und wie immer: In Deutschland fällt der Pessimismus ein bisschen stärker aus als anderswo. Zum Trost sei gesagt, wir erleben eine weitere Episode der üblichen Finanzrevolution. Die Gier der Spekulanten vermengt sich mit der Unfähigkeit von Finanzkontrolleuren und derjenigen Investoren, die auf das falsche Pferd gesetzt haben. Aber wer ist in diesem Spiel der Gute und wer der Böse? Antworten dazu im Profimagazin für geschlossene Fonds. weiterlesen »