Krise der Investmentfonds unaufhaltsam

Anleger fliehen massenhaft aus Investmentfonds und stürzen die Branche damit in eine ihrer schwersten Krisen seit 1993. Nachdem europäische Investoren im September rund 124 Mrd. Euro aus Fonds abgezogen haben, sind es mit 46,3 Mrd. Euro im Oktober vor allem deutsche Anleger, die ihr Kapital in Sicherheit bringen. Insider sprechen hinter vorgehaltener Hand bereits davon, dass 2008 insgesamt 400 Mrd. Euro fehlen werden, die den Markt so gut wie austrocknen werden. „Meiner Meinung nach, wird diese Zahl nicht ausreichen. Für die Fondsbranche wird es in den kommenden Jahren extrem schwierig werden, Gewinne zu erzielen“, erklärt Jörg Urlaub, Vorstand des Vermögensverwalters Incam. weiterlesen »

Anleger schießen Investmentfonds ab

Der Investmentfondsbranche steht eine Krise bevor. Unter dem Eindruck der Kreditkrise zogen europäische Anleger im September 124 Mrd. Euro aus Investmentfonds ab. Experten rechnen bereits damit, dass sich die Lage bis Ende des Jahres verschlechtern könnte. Hinter vorgehaltener Hand wird von 400 Mrd. Euro für das Gesamtjahr gesprochen. „Diese Zahl hat nicht nur etwas mit dem Abziehen von Anleger-Kapital zu tun. Schließlich sollte auch der Cash-Burn mitberücksichtigt werden. Die Korrelation zu den Aktienmärkten war bei vielen Anbietern größer als zuvor erwartet“, so Björn Drescher, Mitbegründer und Geschäftsführer der Drescher & Cie Gesellschaft für Wirtschafts- und Finanzinformation. weiterlesen »

Fondsgesellschaften ergreifen drastische Mittel

Die Finanzkrise hat die Branche der Fondsverwalter erfasst und zwingt die Gesellschaften in einen harten Sparkurs. Nachdem bereits verschiedene offene Immobilienfonds unter der Last der Krise eingeknickt sind und aufgrund hoher Mittelabflüsse geschlossen werden mussten, greifen die Auswirkungen mittlerweile noch tiefer und sogar auf die Struktur der Unternehmen über. Zwar wirken etwa Immobilienfonds „auch in Zeiten der Finanzkrise als Hort der Stabilität und federn die dramatischen Verluste anderer Bereiche hervorragend ab“, wie Andreas Fink, Sprecher des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI), im Gespräch betont. Die Jahre eines starken Personalaufbaus bei Fondsgesellschaften scheinen jedoch vorerst zu Ende. weiterlesen »

Finanzkrise zwingt Hedge Fonds in die Knie

Die Hedge-Fonds-Industrie steckt in der schlimmsten Krise ihrer Geschichte. Wegen massiver Kursschwankungen der vergangenen Monate mussten bereits drei von vier Hedge Fonds ihren Anlegern Verluste bekannt geben. In diesen volatilen Zeiten nehmen die Schwierigkeiten aber nicht ab, sondern werden kontinuierlich größer. Als Beispiel für die anhaltenden Probleme der Branche ist der börsennotierte Hedge Fonds Man Group zu nennen. Der Fonds hat in den ersten sechs Monaten bis Ende September dieses Jahres aufgrund der Finanzkrise deutlich weniger verdient. Erst gestern, Donnerstag, brach das Papier des Hedge Fonds um 30 Prozent ein. Auch sank das verwaltete Vermögen stärker als noch vor wenigen Wochen angekündigt. Wie das Handelsblatt heute, Freitag, berichtet, sprach das Londoner Brokerhaus Exodus, von einem „schockierenden Ereignis“. Den Hedge-Fonds-Flaggschiffen stehen somit heikle Zeiten bevor. weiterlesen »

Auswirkungen der Finanzkrise auf geschlossene Fonds

Der aktuelle BeteiligungsReport, verfügbar unter www.beteiligungsreport.de, behandelt als Schwerpunkt die derzeitige internationale Finanzmarktkrise und beleuchtet die Auswirkungen auf geschlossene Fonds. Denn nun ist es wieder einmal soweit. Die Welt versinkt in Depression, Banken gehen Pleite, die Anleger haben Angst um ihr Geld. Und wie immer: In Deutschland fällt der Pessimismus ein bisschen stärker aus als anderswo. Zum Trost sei gesagt, wir erleben eine weitere Episode der üblichen Finanzrevolution. Die Gier der Spekulanten vermengt sich mit der Unfähigkeit von Finanzkontrolleuren und derjenigen Investoren, die auf das falsche Pferd gesetzt haben. Aber wer ist in diesem Spiel der Gute und wer der Böse? Antworten dazu im Profimagazin für geschlossene Fonds. weiterlesen »

Immobilienfonds knicken unter Krisenlast ein

Die Finanzkrise hat die offenen Immobilienfonds erfasst und verschiedene Gesellschaften dazu gezwungen, ihre Fonds zu schließen. Zwar erwiesen sich die Finanzprodukte bisher als Krisengewinner, deren Werte von günstigen Immobilienobjekten profitierten. Nun sind die Fonds jedoch mit hohen Mittelabflüssen konfrontiert. „Einige Vermögensverwalter und Dachfondsmanager haben Anteile an Immobilienfonds zurückgegeben. Für die Fonds ist aber ein gewisses Maß an Liquidität etwa zur Verwaltung notwendig“, erklärt Andreas Fink, Sprecher des Bundesverbands Investment und Asset Management. weiterlesen »