Postbank schlittert tief in die roten Zahlen

Die Deutsche Postbank beendet ihr Jahrzehnt mit schwarzen Zahlen und muss für 2008 erstmals einen Verlust von 821 Mio. Euro ausweisen. Wie die Bank heute, Donnerstag, bekannt gab, steht dieser Zahl eine Summe von 856 Mio. Euro gegenüber – soviel wurde noch im Jahr zuvor verdient. Das Bonner Finanzinstitut, das an die ebenfalls schwer in Mitleidenschaft gezogene Deutsche Bank verkauft werden soll, erwirtschaftete den Großteil seines Verlusts – immerhin 710 Mio. Euro – im vierten Quartal 2008. Die Postbank beruft sich unter anderem auf hohe Abschreibungen aufgrund der Finanzkrise sowie Einmalverluste durch den vollständigen Abbau eines Aktienbestandes über eine Mrd. Euro. weiterlesen »

Finanzkrise drückt Postbank in Verlustzone

Die Deutsche Postbank ist in den Sog der Finanzkrise geraten und hat heute, Montag, unerwartet negative Quartalszahlen vorgelegt. Als Folge der internationalen Bankenkrise muss das Institut im dritten Quartal Verluste in Höhe von 449 Mio. Euro vor Steuern hinnehmen. Allein auf Engagements bei der unter Gläubigerschutz stehenden US-Investmentbank Lehman Brothers entfällt davon der Bärenanteil von 364 Mio. Euro. Damit rutscht die Postbank auch im Gesamtergebnis der ersten neun Monate in die Verlustzone. Das Institut reagiert mit einer Kapitalerhöhung um bis zu eine Mrd. Euro auf das negative Ergebnis und streicht die diesjährige Dividende. Auf Nachfrage von pressetext lehnt die Postbank eine Stellungnahme ab. weiterlesen »