US-Wahl: Schicksalstag für Weltwirtschaft

Die Erwartungen an den designierten US-Präsidenten sind unabhängig von der Wählerentscheidung hoch gesteckt. Egal, ob Barack Obama oder John McCain das Rennen um das US-Präsidentenamt heute, Dienstag, für sich entscheidet, die Finanz- und Wirtschaftskrise gehört zumindest in der ersten Amtsperiode zu den zentralsten Themen für den künftigen Staatslenker. Dabei stehen die beiden Kandidaten schon im Vorfeld der Wahl und lange vor Amtsantritt unter unvergleichbar starkem internationalem Druck. Nicht nur die USA, sondern die gesamte Weltwirtschaft hofft auf eine rasche und möglichst schmerzfreie Wiederherstellung stabiler Verhältnisse. Der künftige US-Präsident allein soll es sein, der die Wende herbeiführt. weiterlesen »

Verstaatlichung von Fannie Mae und Freddie Mac ohne Erfolg

Die Hypothekenzinssätze der mit staatlicher Hilfe vor dem Konkurs bewahrten US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac steigen weiter. Dies hat dazu geführt, dass die eigentlich beabsichtigte Entlastung privater Hypothekennehmer auf sich warten lässt. Mit der Verstaatlichung konnten beide Unternehmen zwar gerettet werden, die Kritik am Vorgehen der US-Behörden scheint angesichts der steigenden Kosten für Kreditnehmer jedoch nicht zu verstummen. Schließlich belastet die Verstaatlichung beider Konzerne die US-Steuerzahler mit bis zu 100 Mrd. Dollar. Wie das Wall Street Journal heute, Donnerstag, unter Berufung auf die für Hypothekenregulierung zuständige Federal Housing Finance Agency berichtet, sei es wegen der Verluste derzeit noch nicht möglich, reduzierte Hauskredite anzubieten. weiterlesen »